Erste Experimente

Erste Experimente mit Prof. Dr. Bernd Ulmann

Prof. Dr. Bernd Ulmann gründete 2000 das Museum für Großrechner und unterhält eine einzigartige Sammlung von Analogrechneranlagen. Er ist Autor des Buches “Analogrechner: Wunderwerke der Technik – Grundlagen, Geschichte und Anwendung“, 2010 erschienen im Oldenburgverlag.

Vortrag: Analogrechnen (Donnerstag, 6. März um 19:00 Uhr)
(Bitte Anmeldung an teresa@m-e-g-a.org)

Im Unterschied zu den uns heute mehrheitlich umgebenden Computern basieren sogenannte Analogrechner darauf, dass Probleme mit Hilfe von Modellen untersucht werden. Möchte man beispielsweise eine Minimalfläche berechnen, bietet sich dazu ein Modell auf Basis einer Seifenblase an. Modelle können aber auch abstrakter sein, z.B. elektronische Modelle, mit denen deutlich allgemeinere Fragestellungen als beispielsweise mit einer Seifenblase berechnet werden können. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Geschichte, die Anwendungen und die Technik von Analogrechnern und gibt einen Ausblick zu möglichen Zukunftsanwendungen.

Zielgruppe: Mathematik- und Informatikinteressierte, Dauer ca. 90 Min.

Workshop: Z80 (Donnerstag, 6. März um 16:30 Uhr)
(Bitte Anmeldung an teresa@m-e-g-a.org)

Anhand eines kleinen Selbstbaurechners wird gezeigt, wie man mit wenig Aufwand einen einfachen 8-Bit-Rechner mit serieller Schnittstelle und einer IDE-Platte (Compact-Flash) selbst bauen und sich auch ein einfache Betriebssystem dafür selbst schreiben kann. So nostalgisch ein solches Projekt heutzutage anmutet, hat es, im Vergleich beispielsweise mit einem Raspberri-Pi durchaus Vorteile, da die Hardware an sich einfacher ist und prinzipiell im wahrsten Wortsinne “begriffen” und auch die Software ohne grosse und komplexe Entwicklungsumgebung entwickelt werden kann. Das fertige System kann FAT16-Filesysteme lesen (schreibender Zugriff ist noch in Arbeit) und verfügt über einen Forth- und optional einen BASIC-Interpreter.

Zielgruppe: Mathematik- und Informatikinteressierte sowie ab 8. Klasse, Dauer ca. 90 Min.

←Zurück zum Programmplan


Die Veranstaltung ist eine Partnerveranstaltung des Wissenschaftsjahres 2014 – Die digitale Gesellschaft